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Allgemein · Sportregion

Was wir alleine nicht schaffen…

6. Dezember 2018

Nikolaus haben wir gefeiert, der zweite Advent steht vor der Tür und wir sind mitten drin in der Zeit zwischen Geschenke kaufen, Lebkuchen essen und Glühwein-Rausch. Doch es ist auch eine familiäre Zeit. Eine Zeit des Beisammenseins. Man besinnt sich auf die Gemeinschaft und das es zusammen doch oft einfacher geht als alleine. Wer will Weihnachten schon alleine verbringen?

 

DER MENSCH IST EIN RUDELTIER

Oft hört man, dass früher die Gemeinschaft besser war. „Heute gehen die Leute lieber alleine ins Fitnessstudio, als sich in eine Sportgruppe zu integrieren“, heißt es. Es mag stimmen, dass der Wunsch nach individueller Selbstverwirklichung stärker geworden ist in den letzten Jahren. Trotzdem ist und bleibt der Mensch ein Rudeltier. Auch heute noch. Das zeigen viele Entwicklungen von Coworking-Spaces bis hin zum Kliemannsland. Und gerade im Sport sind Zusammenschlüsse oft die Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen. So finden sich in unserer Sportregion eine Menge Spielgemeinschaften, viele Kooperationen und immer mal wieder Fusionen von Vereinen. Dies ist nicht selbstverständlich, denn der Blick über den Vereinstellerrand ist nicht einfach. Die eigene Mannschaft, das eigene Wappen ist das wofür die Sportler brennen. Warum soll man sich also mit vermeintlichen Konkurrenten zusammenschließen?

 

SPORT-OJA

Die Antwort ist einfach: weil es sich lohnt! Das aktuellste Beispiel aus unserer Sportregion zeigt, wie wertvoll eine Bündelung von Ressourcen mehrerer Vereine sein kann. Der Sportverband Ovelgönne-Jade (www.sport-oja.de) schreibt sich auf die Fahne nachbarschaftlich, kooperativ und gesundheitsfördernd zu sein. In der Präambel ist zu lesen: „Der Sportverbund Ovelgönne – Jade verfolgt das Ziel, durch enge Zusammenarbeit die bestehenden Sportangebote besser auszulasten und gleichzeitig den Vereinsmitgliedern einen niedrigschwelligen Zugang zu weiteren Sportangeboten zu ermöglichen. (…) Der Sportverbund wird einen Pool für Übungsleiter, Trainer und Helfer aufbauen, um für die teilnehmenden Vereine die Möglichkeit einzuräumen, auf diese Personen bedarfsweise zurückgreifen zu können.“

 

HOLT EUCH PROFESSIONELLE BEGLEITUNG!

Die Anfänge sind einfach dargestellt: „Wenn es in einem Ort eine Volleyballmannschaft mit fünf Leuten gibt und nur wenige Kilometer weiter eine weitere Volleyballmannschaft mit sieben Leuten, macht es doch Sinn miteinander zu kooperieren.“ Der Prozess von der Idee bis hin zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrags wurde von einem Vereinsberater des LSB begleitet. Dies ist ein schönes Beispiel, wie Vereine mit professioneller Unterstützung gemeinsam etwas für den Sport und die Gesundheit in der Region bewegen können. Wenn auch ihr Fragen zu Sportentwicklungsprozessen jeglicher Art habt, kommt gerne auf mich zu. Denn gemeinsam können wir unsere Sportregion bewegter, gesünder und ein wenig sportlicher machen. Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen!

 

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit. Wir lesen uns vermutlich erst im nächsten Jahr wieder. Bleibt gesund!

Vamos! Euer Hergen

 

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Wenn ihr Fragen, Anregungen oder gute Ideen für das neue Jahr habt, meldet euch gerne bei mir: h.froehlich@sportregion-aow.de

Hergen Fröhlich

Nicht jammern, klicken!